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Frau will auf fahrenden Zug aufspringen

Eine 83-jährige Frau ist am Sonntagmorgen in St. Moritz beim Versuch, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, ausgerutscht und zwischen Bahnsteig und Zug gefallen. Dieser fuhr ihr dabei trotz Notbremsung über das rechte Bein.

Agentur
sda
Montag, 17. Juli 2017, 08:23 Uhr Schwer verletzt
Trotz Notbremsung überfuhr der Zug der Rhätischen Bahn das Bein der 83-jährigen Frau.
Trotz Notbremsung überfuhr der Zug der Rhätischen Bahn das Bein der 83-jährigen Frau.
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Die Frau sei erst aus der der Unterführung gekommen, als sich der Zug der Rhätischen Bahn von St. Moritz nach Pontresina bereits in Bewegung gesetzt hatte, teilte die Kantonspolizei Graubünden mit. Als sie trotzdem versucht habe, die Türe des fahrenden Zuges noch zu öffnen, sei sie ausgerutscht und in den Zwischenraum zwischen Perron und Zug gefallen.

Eine Notärztin und die Rettung Oberengadin versorgten die Schwerverletzte, bevor sie mit dem Helikopter ins Kantonsspital Graubünden gebracht wurde.

Quelle: Südostschweiz

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Kommentare

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Also wie war das: Sollte es sich um eine Zugskomposition wie auf dem Foto gehandelt haben, dann ist die Version mit dem Aufspringen auf den Zug durchaus möglich. Wenn man dabei das Trittbrett nicht richtig erwischt, kann man in der Tat unter die Räder kommen". Falls die Version von Frau Cornelia Weber ablief, dann hat die gute Frau vergebens gedrückt, weil vor Abfahrt des Zuges die Türfreigabe zurückgenommen wird und daher ein betätigen der Türtaste wirkungslos ist, was möglicherweise die verunfallte Frau nicht wusste. In dieser Situation "unter die Räder zu kommen" ist - vor allem bei altersbedingter Mobilitätseinschränkung - durchaus möglich. Generell ist zu betonen, dass man sowas überhaupt nicht macht, zumal Personen in diesem Alter mitunter auch Probleme mit 4-rädigen Fortbewegungsmitteln haben.

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